Sabbatjahr – Vorbereitungen

Bald ist es soweit . . .   im Sommer 2017 beginnt unser Sabbatjahr!

Eine mehrmonatige Auszeit kann auf verschiedene Arten in Angriff genommen werden, für uns kam sie nur in Form eines Sabbatjahres in Frage. Als Lehrer im Beamtenverhältnis besteht die Möglichkeit der Teilzeitbeschäftigung in Form des Sabbatjahres, während dieser Art der befristeten Teilzeit wird die Beamtenbesoldung – also das „Gehalt“ – auf 3/4 bis 6/7 der vollen Besoldung reduziert und ein „Überstundenkonto“ über einen festgelegten Zeitraum von drei bis sechs Jahren aufgebaut. Im letzten Jahr der Beschäftigungsform werden die zu viel gearbeiteten Stunden gleichzeitig abgebaut, oder besser: ein Jahr freie Zeit bei entsprechender Besoldung! Dabei profitieren wir im Sabbatjahr nicht nur von monatlichen Finanzspritzen, so dass wir nicht auf Jobs angewiesen sind, sondern sind weiterhin versichert bzw. Beihilfe berechtigt und haben eine Arbeitsstellengarantie nach unserer Rückkehr im Sommer 2018. Wir haben uns für die kürzeste der vier Varianten entschieden, die entsprechenden Anträge ausgefüllt, Argumentationsschreiben verfasst und unsere Anträge mit dem Segen unserer Schulleitung 😉 bei unserem Arbeitgeber eingereicht.

Fast drei Jahre ist das Einreichen – und natürlich die Genehmigung – der Anträge inzwischen her und langsam wird es ernst. Sowohl unsere Vorfreude als auch die Spannung steigen mit jedem Tag. Nach vielen langen Info-Abenden im WorldWideWeb haben wir eine Reiseroute zusammengestellt, bei der unsere größte Leidenschaft, das Tauchen, stets im Vordergrund steht. Dennoch möchten wir auch auf die einmaligen Eindrücke über Wasser nicht verzichten und einige Länder bereisen, die während „normaler“ Ferien so nicht zu erleben sind und die nicht zur Top Ten der weltweiten Tauch-Hotspots gehören. Auch wenn wir über zwölf Monate unterwegs sein werden, werden wir „nur“ zehn Länder bzw. Regionen erkunden.

Juli – Oktober: Mexiko, Costa Rica, Ecuador
Oktober – April:  Polynesien, Neuseeland, Australien, Mikronesien
April – Juni: Namibia, Südafrika und Mosambik

Flüge:

Nach langem Abwägen haben wir uns gegen ein Round-the-World-Ticket entschieden, da das Ticket für unsere Reiseplanung an zu viele Bedingungen gekoppelt ist und die Flexibilität eingeschränkt wird. Unsere Flüge und Transfers werden wir relativ kurzfristig vergleichen und spontan buchen. Während unserer vergangenen Reisen haben wir vor allem mit Skyscanner und Kiwi gute Erfahrungen gemacht, da beide Suchmaschinen die Möglichkeit bieten über große Zeiträume (bis zu einem Monat) nach günstigen Flügen zu suchen. Außerdem können alle (größeren) Flughäfen eines Landes statt ein bestimmter Zielflughafen in der Suche berücksichtigt werden und Einzel- und Multistoppflüge leicht verglichen werden. Zusätzlich lohnt es natürlich, auch direkt bei den Fluggesellschaften nachzusehen, da diese häufig einen besseren Service bieten. Spontane Umbuchungen sind dann oft günstiger – im besten Fall sogar kostenlos – und Anschlussflüge mit der gleichen Fluggesellschaft einfacher zu organisieren.

Einreisebestimmungen:

Einige der Länder, die wir bereisen möchten, verlangen bei Einreise die Vorlage eines Weiter- oder Rückflugtickets. Daher sollte vor dem Einchecken schon die Weiterreise geplant und gebucht werden. Da wir uns allerdings bei der Einreise noch nicht festlegen möchten, wann und wie die nächste Etappe bewältigt werden soll, wollen wir bei Bedarf die ein oder andere „Ersatzausreise“ als Notlösung nutzen: günstigen Flug buchen bzw. Bahn- oder Busticket kaufen (ohne das Ticket zu nutzen) oder Flugtickets für 24 Stunden mieten. Aktuelle Infos zu den Einreisebestimmungen einzelner Länder sind beim Auswärtigen Amt nachzulesen.

Tauchgepäck mitnehmen oder leihen – Tourenrucksack oder Tauchtasche?

Wie schon angesprochen soll unser Sabbatjahr eine Mischung aus Über- und Unterwassererlebnissen werden. Dabei haben wir folgende Frage häufig diskutiert und das Für und Wider gegeneinander abgewogen:

Tauchen mit eigenem Equipment auf einer Weltreise – geht das? . . . Wir denken schon!

Wir haben unsere eigenen Tauchausrüstungen auf unseren Tauchreisen immer dabei und möchten auf diesen Luxus auch im Sabbatjahr nicht verzichten. Da unser Equipment inklusive der Tasche – obwohl von Beginn an für Reisen optimiert – ca. 15 kg auf die Waage bringt, werden wir die weitere Packliste auf das Nötigste reduzieren müssen. Mal schauen, ob wir es schaffen! Die Packliste wird gerade vorbereitet. 🙂

Unser „Koffer“ ist eine Kombination aus Rucksack, Trolley und Tauchtasche. Konzipiert wurde der Cruise Roller mit zwei gepolsterten Schultergurten zur Nutzung als Rucksack, verschiedenen Außentaschen zur Aufbewahrung des Tauchequipments und zwei Rollen. Auf unseren letzen (Kurz-)Reisen hat sich die Tasche als sehr zweckmäßig erwiesen, der Langzeittest zur Stabilität des Materials wird in wenigen Monaten beginnen.

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