Tulum und Sian Ka’an

KulTour – die Erste . . .

Nach unseren Tauchtagen in den Cenoten mieteten wir uns in Tulum ein Auto, besuchten den Nationalpark Sian Ka´an und die Ruine von Tulum. Danach fuhren wir nach Cobá und Chichén Itzá, wo wir jeweils am Abend zuvor in ein Hostel eincheckten und am nächsten Morgen kurz nach Sonnenaufgang die Maya-Ruinen besuchten. Im Anschluss ging es für einen zweitägigen Zwischenstopp zurück nach Tulum und danach mit dem ADO-Bus weiter zu unserem nächsten Ziel – Bacalar.

Auto mieten in Tulum

Wir wählten über rentalcars.com die internationale Autovermietung Hertz, da die regionalen Vermieter laut Bewertungen häufig mangelhafte Autos verleihen. Mit dem Service unserer Vermietung waren wir sehr zufrieden, Übergabe und Rücknahme des Mietwagens waren unkompliziert. Unser „Kleinwagen“ für 13 € pro Tag wurde kostenlos auf einen VW Vento upgegradet. Die Straßen auf der Halbinsel sind meist gut und breit, allerdings sind landestypische Verkehrsregeln zu beachten: der Warnblinker ersetzt Blinker, Hupe und teilweise auch die Bremslichter, außerdem sollte man damit rechnen, dass Taxifahrer nicht gerade die freundlichsten Verkehrsteilnehmer sind. Die Straßen sind gerade und sehr eintönig, weil man außer bis an die „Highways“ reichenden Dschungel und die ein oder andere die Straße kreuzende Tarantel nichts zu sehen bekommt. Unter Berücksichtigung dieser Sonderregeln sind die Maya-Tempel aber problemlos in Eigenregie zu erkunden.

Naturreservat Sian Ka’an & die Maya-Ruine von Tulum

Das im Süden an Tulum angrenzende Naturreservat Sian Ka’an mit seinen angeblich traumhaften Buchten und Lagunen hat uns leider etwas enttäuscht. Die Straße ist in sehr schlechtem Zustand und eher eine Schotterpiste mit tiefen Schlaglöchern, die Strände waren übersät mit braunem, fauligem Seegras und die Park-Information (ca. 5 km nach der Einfahrt) war wegen Baumaßnahmen geschlossen, ohne dass die Besucher darauf bei der Einfahrt hingewiesen wurden. Trotzdem haben wir einen schönen Platz zum Picknicken gefunden und das Beste aus unserem Besuch gemacht.

Tulum  und die Ruinen

Tulum (Tulu’um = Mauer, Festung) war ursprünglich eine Maya-Hafensiedlung direkt am weißen Karibikstrand, daher ist der Besuch der Ruinen als Einstieg in die Vergangenheit der Maya lohnenswert. Wir konnten die Anlage wegen ihrer geringen Größe relativ schnell besichtigen und haben uns dort die Reste einiger Gebäude, die als Tempel, Hafenanlage, Zisterne, Wohnräume, Opferstätten und vieles mehr dienten, angeschaut. Es war die erste Tempelstätte unserer Kultur-Tour durch Yucatán und wir fanden, sie war einen kurzen Abstecher wert.

Tulum

Wir verbrachten unsere letzten zwei Tage (nach der Besichtigung von Cobá, Valladolid und Chichén Itzá) im Las Tres Palmas Hotel, eigentlich ein kleines, einfaches, schönes Hostel mit Kochmöglichkeit im Apartment – aber sehr, sehr lauter Klimaanlage. Der Wunsch nach selbst Gekochtem und Gebratenem war aber größer als die Lautstärke der Klimaanlage.  Und lecker war es natürlich auch… Garnelen in Knoblauch mit frischer, selbst gemachter Salsa, danach argentinisches Filet-Steak mit Gemüse und Salat.

Der weiße Strand von Tulum ist wunderschön und das Meer traumhaft türkis-blau. Leider werden auch hier derzeit riesige Mengen an Seegras angeschwemmt, was leider die Idylle vom perfekten Karibikfeeling etwas trübt. Trotzdem hatten wir einige schöne Tage und es ging entspannt weiter nach Bacalar.

 

Walhai-Schnorcheln vor Yukatán   /   Cobá-Valladolid-Chichén Itzá

Reiseroute Sabbatical 2017/18

 

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